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Nationale Naturlandschaften 

wo 230 Seen in der Sonne funkeln

Seen- und Solllandschaft bei Fürstenwerder

Seen- und Solllandschaft bei Fürstenwerder (Fotograf: G. Klinger)

Weit schweift der Blick über offene Landschaft und verliert sich in sanft geschwungenen Hügeln. Wer im Naturpark Uckermärkische Seen zu Hause ist, nimmt die Schönheiten vermutlich gar nicht mehr so intensiv wahr - sie gehören einfach zum Alltag. Und doch ist die eiszeitlich geprägte Landschaft des Naturparks ein wirklicher Schatz: Fast die Hälfte der Fläche ist von Wäldern bedeckt; 230 Seen, jeder einzelne größer als ein Hektar, funkeln hier in der Sonne, und Tier- und Pflanzenarten sind in außergewöhnlicher Vielfalt heimisch.

Im nördlichsten Naturpark Brandenburgs, der naturräumlich mit der Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern verbunden ist, wachsen die mächtigste Lärche Deutschlands und der größte Eichenhudewald in Brandenburg. Sonnentau und Gelbes Knabenkraut, Große Rohrdommel und Fischadler, sind nur einige der besonderen natürlichen Bewohner dieser Nationalen Naturlandschaft.

Doch nicht nur mit seiner reichen Natur hat sich der Naturpark einen Namen gemacht. Auch die vielen Projekte und Partner, die auf kreative und originelle Weise den Naturschutzgedanken erfolgreich mit der Wirtschafts- und Regionalentwicklung und der behutsamen touristischen Erschließung dieser Landschaft verbinden, haben das bewirkt. So wurde zum Beispiel durch das neue Heranziehen von mehr als hundert alten, regionaltypischen Apfelsorten ein wichtiges Kulturgut bewahrt. Auf acht Wanderrouten eines "Qualitätswanderwerges" mit ca. 150 km Länge kann man sich auf Schusters Rappen den Naturpark erschließen. Dabei wird dem Wanderer alles an abwechslungsreicher Landschaft geboten; entlang von Seen- und Flussufern, durch Wälder und Forsten unterbrochen von offener Landschaft mit Wiesen, Hecken, Söllen und Feldern bis zu Orten mit langer Geschichte, Alleen und Kultur.
Auch unter Paddlern ist der Naturpark mit seinem Informations- und Leitsystem für Kanuten kein Geheimtipp mehr.
Lychen Sitz der NP-Verwaltung

Lychen Sitz der NP-Verwaltung (Fotograf: G. Klinger)



Wer mehr über all das erfahren will, sollte unbedingt einmal im Besucherzentrum des Naturparks in Lychen vorbei schauen. Denn das bietet nicht nur Gästen der Region, sondern auch ihren Bewohnern viel Interessantes. Informationen zur geologischen Entstehung oder zur Siedlungsgeschichte gibt es hier ebenso wie jede Menge Spannendes über Tiere und Pflanzen im Naturpark oder Vorschläge für Ausflüge und ganz spezielle Aktivitäten wie die Angebote der Natur- und Landschaftsführern. Und wer mag, landet am Ende sogar auf der Therapeutencouch, wo man beim Hörerlebnis eines abendlichen Kranicheinflugs besinnlich meditieren kann...
Fischadler

Wappentier des Naturparks Fischadler (Fotograf: P. Wernicke)



"Ich muss doch bekennen, dass die Offenbarung des ewigen Lichtes im Diesseits noch einen ebenso schönen Punkt der Erde kennt: mein Land die Uckermark." (Ehm Welk)

Daten & Fakten

Gründungsjahr
1997

Größe
897 Quadratkilometer

Geographische Lage
rund 80 Kilometer von Berlin entfernt im Nordosten Brandenburgs an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern

Landschaften
50% Wald (Kiefern- und Buchenwälder, 40% Acker und Grünland (unzählige Sölle) und 7% Gewässer (rund 230 Seen von über einem Hektar Größe, vielen Bachläufen, Mooren und Kleingewässern prägt das Wasser das Gesicht des Naturparks)

Kirche Alt Placht

Kirche Alt Placht (Fotograf: G. Klinger)


zur deutschen Version
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Kontakt

Naturpark Uckermärkische Seen
Zehdenicker Straße 1
17279 Lychen
Tel.: 039888 - 64530
Fax: 039888 - 64555
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