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Nationale Naturlandschaften 

Märkisches Zweistromland

Rast Tausender Zugvögel

Die Nuthe-Nieplitz-Niederung ist ein Vogelparadies, in dem mehrere Beobachtungsplattformen besondere Ausblicke und Einsichten versprechen. Vor allem am Blankensee, an den Stangenhagener Flachseen und am Riebener See kann man bestens zur Ruhe kommen, verweilen und das Leben am Wasser beobachten. Die Rast Tausender Zugvögel im Herbst ist dabei ein Schauspiel der besonderen Art. (Fotograf: Rainer Zelinski)

Die behutsam genutzte Landschaft des Naturparks und seine reiche Naturausstattung findet man nur ca. 40 Auto-Minuten von Berlins Ku'Damm und 20 Minuten von der Landeshauptstadt Potsdam entfernt. Der majestätisch über weiten Wiesen kreisende Rotmilan, Störche auf ihren Horsten in alten märkischen Dörfern und Schafe und Kühe auf ihren Weiden strahlen eine ländliche Ruhe und Gelassenheit aus, die man eben noch im Gewühl der beiden Hauptstädte nicht für möglich gehalten hätte.

Zwei Flüsse geben dem Naturpark seinen Namen: Nuthe und Nieplitz entspringen im Fläming und strömen der Havel entgegen. Die zentrale Niederung wird von einer Seenkette, von feuchten Wiesen und eingestreuten Moränenzügen dominiert. See- und Fischadler haben hier ihr Revier, der Fischotter tummelt sich in manchem naturnahen Gewässer und im Frühjahr und Herbst finden sich Tausende nordische Wildgänse und Kraniche zur Rast an den Flachseen ein.

Wer schon einmal Vogelzug vom Aussichtsturm bei Stangenhagen, einen Sonnenuntergang vom Bohlensteg am Blankensee oder die Hirschbrunft im Wildgehege Glauer Tal beobachtet hat, kommt gerne wieder in den Naturpark Nuthe-Nieplitz. Wer sich auf ruhigen Pfaden bewegen will, dem stehen hier viele Möglichkeiten offen.
Truppenübungsplatz Jüterbog am Fläming-Rand

Im Kontrast zum alten Kulturland der Niederung beherbergt der ehemalige Truppenübungsplatz Jüterbog am Fläming-Rand im Süden des Naturparks auf über 7.000 Hektar vor allem Sandlandschaften, Heideflächen und Wälder, aber auch Quellen, Moore und Weiher. So weit das Auge blickt - keine Siedlungen oder Verkehrstrassen. Vor allem Tier- und Pflanzenarten mit extremen Ansprüchen an ihren Lebensraum haben in den wilden Weiten des heutigen Naturschutzgebietes Forst Zinna-Jüterbog-Keilberg ein Refugium gefunden. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg verfolgt auf einem Großteil der Flächen ein Wildniskonzept und lässt in den Randbereichen verschiedene Trassen entmunitionieren und Wanderwege herrichten. So besteht im Norden des NSG bereits ein frei begehbares Wegenetz um Pechüle, Felgentreu, Frankenförde und Frankenfelde. Im Naturpark-Kalender finden sich an jedem zweiten Wochenende Exkursionen in das außergewöhnliche Naturreservat. (Fotograf: Hubertus Meckelmann)

Daten & Fakten

Gründungsjahr
1999

Größe
62.300 Hektar

Geographische Lage
Südwestlich von Berlin im Land Brandenburg; je zur Hälfte in den Landkreisen Teltow-Fläming und Potsdam Mittelmark; in der Reiseregion Fläming

Landschaften
Fließgewässer, Seen, Grünland, überflutete Wiesen, Nadelwald; Geländeausformung: flach bis wellig (Niederungsgebiet mit Moränen-Höhenzügen)

zur deutschen Version
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Kontakt

Naturpark Nuthe-Nieplitz
Beelitzer Straße 24
14947 Nuthe Urstromtal OT Dobbrikow
Tel.: 03 37 32 - 5 06 10
Fax: 03 37 32 - 5 06 20
E-Mail
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