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Nationale Naturlandschaften 

Weite Wälder - stille Seen

Sommermorgen im August 2008 an der Großen Wisch im NSG Großer und Kleiner Serrahn

Sommermorgen im August 2008 an der Großen Wisch im NSG Großer und Kleiner Serrahn

Charakteristisch für den Naturpark sind weite Kiefernwälder, Seen, Moore, Dünen, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heiden sowie ruhige Dörfer. 60 % der Naturparkfläche besteht aus Wald, der gemäß einer naturnahen Forstwirtschaft genutzt wird. Die übrige Landfläche wird landwirtschaftlich bewirtschaftet. Vier Fischereibetriebe befischen 96 % der Seen. Einheimischen Fisch kann man in vielen Gaststätten essen, vor Ort kaufen oder aber auch selbst angeln.

Die Renaturierung von Mooren und Flüssen und die Besucherlenkung sind wesentliche Naturschutzziele. Der gesamte Naturpark wurde wegen seiner Vielfalt an bestandsbedrohten Vogelarten zum Europäischen Vogelschutzgebiet erklärt. Bisher wurden in dem Gebiet 143 Brutvogelarten nachgewiesen. 90 andere Vogelarten treten als Durchzügler und Nahrungsgäste auf. Herausragend sind die Vorkommen von 15-16 Brutpaaren des Seeadlers (Symbolvogel des Naturparks), 11 Paaren des Fischadlers und 12-15 Brutpaaren der Großen Rohrdommel. Von den Säugern ist besonders der Fischotter zu nennen, der das gesamte Gebiet besiedelt. Weiterhin wachsen viele seltene Pflanzen an nährstoffarmen trockenen oder nassen Standorten.
Naturschutzgebiet Krakower Obersee, Blick vom Aussichts- und Beobachtungsturm "Seeadler" am Südufer bei Glave

Naturschutzgebiet Krakower Obersee, Blick vom Aussichts- und Beobachtungsturm "Seeadler" am Südufer bei Glave



Das Gebiet des Naturparks insgesamt ist über 250 km Rad- und Wanderwege, 100 km Rundwanderwege und ca. 160 km Reitwege erschlossen. Vier Lehr- und Erlebnispfade führen durch die Naturschutzgebiete und bieten viele interessante Informationen und Spaß mit und in der Natur. Über die Geschichte der Landschaft und ihrer Menschen kann man sich im Heimatmuseum Goldberg, im Agrarhistorischen Museum Alt Schwerin, im Wolhynischen Umsiedlermuseum - dem einzigen Umsiedlermuseum Deutschlands - oder auch auf dem Teerschwelergehöft Sparow genauer informieren. Auch die ständige Ausstellung im Kultur- und Informationszentrum Karower Meiler des Naturparkes ist einen Besuch wert. 
Informationszentrum Karower Meiler

Das Kultur- und Informationszentrum Karower Meiler ist das bisher größte Projekt des Fördervereins des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide und erster Anlaufpunkt für die Besucher des Naturparks.

Daten & Fakten

Gründungsjahr
1994

Größe
36.500 ha

Geographische Lage
Etwa in der Mitte des Landes Mecklenburg-Vorpommern als Teil der Mecklenburgischen Seenplatte; Landkreise Müritz, Parchim und Güstrow

Landschaften
Nadelwald, Mischwald, Seen, Moor, Grünland, Heiden, Trockenbiotope, Dünen; Geländeausformung: flach

zur deutschen Version
A A+ A++

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Kontakt

Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide
Ziegenhorn 1
19395 Karow
Tel.: 03 87 38 - 7 02 92
Fax: 03 87 38 - 7 38 41
E-Mail
Internet

Infothek vom Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide

Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide
Schriftenreihe: Aus Kultur- und Wissenschaft - Heft 2/1999

Kultur- und Informationszentrum "Karower Meiler"
Herausgeber: Förderverein des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide e.V. und Landesamt für Forsten und Großschutzgebiete M-V/2001

Dorf-, Stadt- und Klosterkirchen im Naturpark und seinem Umfeld
Schriftenreihe: Aus Kultur- und Wissenschaft - Heft 3/2003

Gutsdörfer, Gutsanlagen und Parks im Naturpark und seinem Umfeld
Schriftenreihe: Aus Kultur- und Wissenschaft - Heft 5/2007

Wege durch das Land - Landwege im Kreis Parchim
Schriftenreihe: Aus Kultur- und Wissenschaft - Heft 4/2005
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