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Nationale Naturlandschaften 

Wo Barbarossa schlummert

Kyffhäuserweg

Der Kyffhäuserweg lädt Sie ein, eines der kleinsten Mittelgebirge Deutschlands - das Kyffhäusergebirge - kennen zu lernen. Auf 37 Wanderkilometern bieten sich zahllose landschaftliche und kulturelle Reize. Erkunden Sie die Naturschönheiten des Naturparks Kyffhäuser von der steppenartigen Pflanzenwelt im Südkyffhäuser bis zum Schatten spendenden Buchenwald am Nordrand des Kyffhäusergebirges. (Fotograf: Lutz Koch)

Artenreiche Magerrasen, von Orchideen gesäumte Steilhänge, ausgedehnte Buchenwälder, die zum Wandern einladen, eine artenreiche Avifauna und vielfältige Karsterscheinungsformen, wie Höhlen, Erdfälle und Salzquellen, machen den Reiz unseres Naturparks aus.

Die drei Höhenzüge, Kyffhäusergebirge, Windleite und Hainleite, heben sich wie ein spiegelverkehrtes "Z" bis zu 350 m aus der Landschaft. Den oberen Balken bildet das Kyffhäusergebirge, den Schrägbalken die Windleite und den unteren Balken die Hainleite. Deren unterschiedliche Grundgesteine sind die Ursache der Vielfalt der sich auf ihnen befindenden Biotope.

Auf den Gipsen des Zechsteins am Südhang des Kyffhäusergebirges und dem wasserdurchlässigen Buntsandstein der Windleite sind viele Magerrasen- und Heidebiotope zu finden. Das aus den Zechsteinschichten gelöste Salz tritt in Salzquellen wieder an die Oberfläche und schafft so Binnensalzstellen mit salzliebenden Pflanzen, wie Strandaster und Queller. Auf der aus Muschelkalk bestehenden Hainleite befindet sich einer der größten zusammenhängenden Buchenwälder Deutschlands. Auf den Felsheiden der hier bis zu 100 m hohen Steilhänge findet man Bergsteinkraut und Edelgamander.
HörErlebnis Kyffhäuser

Kurzgeschichten aus Ihrem Handy Mit dem HörErlebnis Kyffhäuser wird die Landschaft durch Ihr Handy lebendig. Bei Anruf erhalten Sie an verschiedenen Stationen eine Kurzgeschichte zum jeweiligen Standort. Weitere Informationen unter geopark-kyffhaeuser.com (Fotograf: Lutz Koch)



An der nördlichen Naturparkgrenze wird die Helme durch die Talsperre Kelbra zu einem 600 ha großen Stausee angestaut. Dieser ist auf Grund der Erholungsmöglichkeiten ein Anziehungspunkt für Touristen von nah und fern. Aber auch viele Wasser-, Rast- und Brutvögel werden von ihm magisch angezogen. So ist er der bedeutendste Binnenrastplatz der Kraniche in Deutschland und auch deshalb zu einem Feuchtgebiet internationaler Bedeutung (FIB) erklärt worden.

Von den über 40 Höhlen steht die Barbarossahöhle, als größte Anhydrithöhle Deutschlands, dem Besucher offen.

Besucherhighlights

Die Ochsenburg - ein Mekka für Botaniker
Im Kyffhäuser-Gebirge, wo auch das Kyffhäuser Denkmal thront, treffen Wald und Steppe aufeinander. Während der steile Nordhang mit Buchenwald bedeckt ist, erinnern die kargen Steppenrasen an den Südhängen, an baumarme, mongolische Landschaften. Sie beherbergen bunte Blüten-Schätze, wie beispielsweise das gelb leuchtende Frühlings-Adonisröschen. Insgesamt haben hier über 1300 Pflanzenarten ihre Heimat - eine für Mitteleuropa einzigartige Naturausstattung.
Die Ochsenburg ist ein Mekka für Botaniker

Die Ochsenburg ist ein Mekka für Botaniker


Helme-Stausee - Rastplatz tausender Vögel
Die Goldene Aue, war einst ein riesiges Sumpfgebiet. Es wurde im 12. Jahrhundert von Zisterzienser Mönchen trockengelegt. Die jährlichen Hochwässer prägten jedoch bis zum Bau des Stausees Kelbra in den 1960er Jahren die Aue-Landschaft. Heute ist dieser Stausee das bedeutendste Wiesenbrüter- und Vogelrastgebiet Thüringens und Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung. Während sich im Sommer Besucher am Strand des Stausees den Bauch bräunen lassen, rasten im Herbst dort tausende Kraniche, die sich auf ihrem Flug nach Süden stärken.
Vogelbeobachtungstürme bieten beste Voraussetzungen für das Beobachten der „Glücksvögel“.
Am Helme-Stausee rasten tausende Vögel

Am Helme-Stausee rasten tausende Vögel



Daten & Fakten

Gründungsjahr
in Ausweisung befindlich

Größe
30.465 ha

Geographische Lage
südlich des Harzes, auf halber Strecke zwischen Göttingen und Halle a.d.Saale

Landschaften
Laubwald, Trockenbiotope; Geländeausformung: hügelig

Anfahrt

Im Norden von Thüringen im Herzen von Mitteldeutschland befindet sich der Naturpark Kyffhäuser. Zu erreichen sind wir mit dem Auto über die Autobahnen A38 und A71. Mit der Bahn reisend, ist der Bahnhof Berga – Kelbra, an der Strecke zwischen Halle und Göttingen zu empfehlen. Die deutschen Klassiker - der Harz, Weimar und die Wartburg - sind von uns aus zentral zu erreichen.
Übersichtskarte vom Naturpark Kyffhäuser

Übersichtskarte vom Naturpark Kyffhäuser



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Kontakt

Naturpark Kyffhäuser
Barbarossa Straße 39a
06567 Rottleben
Tel.: 03 46 71 - 5 14-0
Fax: 03 46 71 - 5 14-29
E-Mail
Internet

Infothek vom Naturpark Kyffhäuser

GeoPfad Südkyffhäuser
Wollen Sie auf einer Wanderung Thymianduft schnuppern, Heuschrecken mit blauen Flügeln entdecken, in der Barbarossahöhle in die Erdgeschichte eintauchen und Hohlwege gehen, die im Mittelalter von Ochsenkarren, schwer beladen mit Tonnen von Salz, in den Boden "gefräst" worden sind? Dann begrüßen wir Sie auf dem "GeoPfad Südkyffhäuser" am Südhang des Kyffhäuser Gebirges.

Kyffhäuserweg - Qualitätswanderweg
Der Kyffhäuserweg ist ein Wanderweg mit ganz besonderen Qualitäten. Aufgrund seiner abwechslungsreichen Landschaft, der naturbelassenen Wegabschnitte und der zahlreiche Aussichtspunkte wurde er vom deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet.

Walderlebnispfad
Große Flächen der Höhenzüge im Naturpark Kyffhäuser (Kyffhäusergebirge, Windleite, Hainleite) sind von geschlossenen Laub- und Mischwäldern bedeckt. Am Nordhang des Kyffhäusers schlängelt sich der Walderlebnispfad. 10 Stationen laden besonders Familien zum Erleben, Genießen und Verstehen ein.
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